Es ist mal wieder Zeit | Zensur bei meta.tagesschau.de

Es ist mal wieder an der Zeit, die üble Zensur in den Foren von tagesschau.de offenzulegen. Man sieht daran ganz gut, dass bestimmte Wahrheiten einfach nicht zur Sprache kommen dürfen. Oder liegt es nur an der geistigen Beschränktheit der Moderation? Aufgrund der Veröffentlichung an dieser Stelle wurde der Account von der tagesschau mal wieder gesperrt, wie es auch anders nicht zu erwarten war. – Weiterverbreitung erlaubt!

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2 Kommentare

  1. Untenstehender Kommentar zur gestrigen Baruphakes-Meldung, ὦ πρεσβύτεραι Ἐρίνυες, wurde gestern kommentarlos nicht veröffentlicht:

    „Der neulich wieder angemeldete griechische Anspruch auf Reparationen ist ernst zu nehmen.

    „(2 + 4) ist kein juristischer Begriff. Entweder ist der Vertrag ein Friedensvertrag, der den formal von 1939 bis 1990 dauernden II. Weltkrieg beendete, oder er ist es nicht.

    „Wenn nicht, müßte ein Friedensvertrag dringend her, diesmal unter Einbeziehung grieschischer Ansprüche.

    „Wenn doch, hätten die legitimen Interessen nicht nur der sog. Big 4, sondern auch aller besetzt gewesenen Staaten berücksichtigt werden müssen. Im Fall Griechenlands ist es klar, daß das entweder unzureichend oder gar nicht passiert ist.

    „Zwangsanleihe: Anspruch lange vor 1990 gemeldet. Antwort damals: Verhandeln erst dann möglich, wenn die beiden Reste des Nazi-Staates zusammen am Tisch sitzen. So wurde die heikle Frage ad Kalendas Græcas aufgeschoben. Diese gab es dann 1989 plötzlich, unverhofft und einmalig; die Frage scheint aber in der Eile entweder vom Tisch verwischt oder überhaupt nicht verhandelt worden zu sein.“

    Ich hatte das obige wg. der 1.000 Anschläge aus Folgendem kondensiert:

    „Der neulich wieder angemeldete griechische Anspruch auf diverse Kriegsreparationszahlungen ist ernst zu nehmen.

    „Da im sog. (2 + 4)-Vertrag dieser, übrigens schon längst gemeldete, Anspruch nicht erwähnt wird (so wird jetzt von deutscher Seite aus argumentiert), müssen keine entsprechenden Reparationszahlungen geleistet werden.

    „Nun, (2 + 4) ist kein Begriff des Volkerrechtes. Entweder ist dieser zwischen vier souveränen Staaten (denn Frankreich war hier wieder als ein solcher anzusehen) und den beiden verbleibenden Resten des sog. deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 geschlossene Vertrag ein Friedensvertrag, der den juristisch gesehen von 1939 bis 1990 dauernden II. Weltkrieg beendete, oder er ist es nicht.

    „Wenn der Vertrag von 1990 kein Friedensvertrag war, so läuft der Krieg formal weiter und ist der griechische Anspruch erst recht aktuell. In dem Fall aber müßte dringend über einen Friedensvertrag verhandelt werden, und da müßte diesmal Griechenland unbedingt unter den Siegermächten am Verhandlungstisch sitzen, um seine Ansprüche vorzubringen, z. B. den auf die Rückzahlung der ihm von dem sog. Deutschen Reich auferlegten Zwangsanleihe.

    „Wenn aber der Vertrag von 1990 doch ein Friedensvertrag war, hätten die legitimen Interessen nicht nur Frankreichs, Rußlands, Großbritanniens und der (nordamerikanischen) Vereinigten Staaten, sondern auch aller von den Deutschen besetzt gewesenen Staaten berücksichtigt werden müssen; aber wenigstens im Fall Griechenlands und dort wenigstens am Beispiel der Zwangsanleihe ist es klar, daß das entweder unzureichend oder gar nicht passiert ist; was letzten Endes die Gültigkeit des Vertrages in Frage stellen würde.

    „Um nur von der Zwangsanleihe zu reden: Ein Anspruch auf Rückzahlung dieser großen Summe wurde lange vor 1990 mehrmals von griechischer Seite gemeldet. Die Antwort lautete: Es würde erst dann möglich sein, darüber zu handeln, wenn die beiden Reste des besiegten deutschen Staates am selben Tisch säßen. So wurde die unwillkommene Frage sozusagen ad Kalendas Græcas aufgeschoben. Diesen Tag gab es dann 1989 plötzlich, unverhofft und einmalig; aber die Frage scheint in den kurzgefaßten Eilverhandlungen, die dem ersehnten Vertrag vorangingen, entweder vom Tisch verwischt oder überhaupt nicht verhandelt worden zu sein. Hier sind aufwieglerische deutsche Fernseh-Satiristen mit kurzem Gedächtnis wirklich fehl am Platz.“

    Da ich auch ohne diesen Weblog noch kennengelernt zu haben auf die Möglichkeit einer solchen Zensur vorbereitet war, hatte die beiden Versionen offline entworfen und die Dateien aufbewahrt.

    Ich danke Euch für Eure praktische Schützenhilfe.

  2. Es tut mir leid, ich sehe jetzt, daß sie meine gekürzte Fassung mit großem zeitlichen Abstand doch veröffentlicht haben. Gelesen haben sie sie wohl nicht sehr gründlich, denn am Ende steht: „Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.“


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